Die fünf menschlichen Freiheiten
nach Virginia Satir (US- amerikan. Familientherapeutin, †1988)

    1. Die Freiheit zu sehen und zu hören, was im Moment wirklich da ist-
      anstatt das, was sein sollte, gewesen ist oder erst sein wird

    2.  die Freiheit, das auszusprechen, was ich wirklich fühle und denke-
      und nicht das, was von mir erwartet wird

      die Freiheit, das auszusprechen, was ich wirklich fühle und denke-
      und nicht das, was von mir erwartet wird

    3. die Freiheit, um das zu bitten, was ich brauche-
      anstatt immer erst auf Erlaubnis zu warten
    4. die Freiheit, in eigener Verantwortung Risiken einzugehen_
      anstatt immer nur auf ‚Nummer sicher‘ zu gehen und nichts Neues zu wagen.

Autobiographie in fünf Kapiteln
Sogyal Rinpoche, Das tibetische Buch vom Leben und Sterben,

1. Ich gehe die Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich falle hinein.

Ich bin verloren… ich bin ohne Hoffnung.
Es ist nicht meine Schuld.
Es dauert endlos, um wieder herauszukommen.

2. Ich gehe dieselbe Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich tue so, als sähe ich es nicht.
Ich falle wieder hinein.
Ich kann nicht glauben, schon wieder am gleichen Ort zu sein.
Aber es ist nicht meine Schuld.
Immer noch dauert es sehr lange, herauszukommen.
3. Ich gehe dieselbe Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich sehe es.
Ich falle immer noch hinein… aus Gewohnheit.
Meine Augen sind offen.
Ich weiß, wo ich bin.
Es ist meine eigene Schuld.
Ich komme sofort wieder heraus.

4. gehe dieselbe Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich gehe drum herum.

5. Ich gehe eine andere Straße.

Alle Reisen

haben eine heimliche

Bestimmung,

die der Reisende nicht kennt.

Yogi Bhajan, Aquarian Alphabet